BSC MARZAHN e.V.

Verliebt in den Ball... und den BSC Marzahn

Interview mit dem Schatzmeister

Unser Schatzmeister, Andreas Prestel, hat sich zu einem kurzem Interview zur aktuellen Situation des Vereins zur Verfügung gestellt:

Redaktion: Andreas, wie steht es aktuell finanziell um den BSC Marzahn?

Andreas Prestel: Eine gute Frage. Dazu muss man ein bisschen weiter ausholen. Um die Frage aber erst einmal zu beantworten, die Einnahmen und die Ausgaben des Vereins decken sich, so wie es bei einem gemeinnützigen Verein sein sollte. Um ausführlicher zu werden: Die Einnahmen aus der "Halbzeit" gehören zum sogenannten "wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb". Die "Halbzeit" muss die Ausgaben (Miete, Löhne, Material, etc.) selbst erwirtschaften. Der lange Winter war natürlich für die Umsatzsituation der Halbzeit nicht förderlich. Der Verein hat Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Sponsorengeldern, Spenden und aus Zuschüssen. Die Mittel werden für neue Trikots, Sportmaterialen, Schiedsrichter, Startgelder, Zuschüsse (z.B. für Trainingslager), den Spielbetrieb und für die Aufwandsentschädigungen der Übungsleiter und Trainer verwendet.

Redaktion: Wie sieht es mit neuen Trikots für die Mannschaften und Trainingsmaterial aus?

Andreas Prestel: Wenn Mittel übrig bleiben, können solche Ausgaben ohne weiteres beschafft werden. Mein Wunsch wäre es, wenn alle Mannschaften des Vereins mit einem einheitlichen Trikotsatz auflaufen und unser Zeugwart ausreichenden Ersatz vorrätig hätte. Dies wäre auch ohne Probleme zu bewerkstelligen, wenn alle Mitglieder ihre Beiträge bezahlen würden. Seitdem wir als neuer Vorstand im Herbst 2011 gewählt wurden, bin ich aktiv dabei die Mitglieder anzuschreiben, die offene Beiträge haben. Leider ist das Prozedere sehr aufwändig. Mittlerweile konnte ich alle Mitglieder anschreiben, die offene Beiträge aus den Jahren 2009 bis 2011 haben.

Redaktion: Wie gehst du da vor?

Andreas Prestel: Die Mitglieder erhalten zunächst ein Schreiben mit der Bitte um Ausgleich der Forderungen. Reagieren die Mitglieder nicht, erhalten sie noch eine 2. Mahnung mit dem Hinweis, dass bei Nichtreaktion der Vorgang an unseren Rechtsanwalt abgeben wird. Reagiert das Mitglied wirklich nicht, bleibt uns leider keine andere Wahl, den Vorgang an den Rechtsanwalt abzutreten.

Redaktion: Kannst du uns Zahlen nennen?

Andreas Prestel: Beim Anwalt liegen bereits über 100 Fälle vor. Wir reden hier von mehreren 10.000 Euro. Aber ganz klar muss gesagt werden: Die Einschaltung unseres Rechtsanwalt ist immer die letzte Instanz. Wir sind immer an der Klärung vorher interessiert. Für 2012 haben leider auch noch knapp 200 Mitglieder offene Beiträge. Mit den Beiträgen aus dem 1. Halbjahr 2013 sind auch hier mehrere 10.000 Euro an Beiträgen offen.

Redaktion: Was sind die Gründe?

Andreas Prestel: Zum Teil sind die Mitglieder nicht mehr in den Mannschaften, aber nicht ausgetreten. Zum Anderen ist bei dem Einen oder Anderen die Zahlungsmoral nicht so gut.

Redaktion: Wie kann ein Mitglied erfahren, ob er/sie noch offene Beiträge hat?

Andreas Prestel: Eine kurze E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! würde mir genügen. Es sollten in der Anfrage Namen, Anschrift und Geburtsdatum vorhanden sein.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch.

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